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Weiss bleibt blass! [03.09.2006]
Verärgert zeigt sich der sozialdemokratische Nachwuchs in Dinslaken angesichts der Tatsache, dass sich Bürgermeisterin Sabine Weiss seit langer Zeit in keine politische Diskussion einmische. Dabei gebe es laut den Jusos genügend brisante Themen, bei denen die Meinung der Bürgermeisterin dringend notwendig wäre. Als Beispiel nennt Vorsitzender Simon Panke die Umstrukturierung des DIN-Service in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR): „Bei diesen Plänen wären 400 von 1000 städtischen Mitarbeitern betroffen. Die Dimension dieser Umwandlung wäre gewaltig, und es sind noch eine Reihe von wichtigen Fragen offen.“ So gebe es trotz Zeitplanes des Kämmerers noch immer keine Informationen über die Stabilität der Gebühren, mögliche Mehrwertsteuerbelastung für den Bürger, Personalabbau und die zukünftige Rolle des Rates. Diese Dinge seien von grosser Wichtigkeit für die Beschäftigten, aber in erster Linie auch für die Bürger. Doch anstatt zu informieren, schweige Frau Weiss beharrlich, kritisieren die Jusos. „Hände schütteln reicht nicht mehr, mit der Aufnahme der Rolle als hauptamtliche Bürgermeisterin müssen auch die Verwaltungsaufgaben erfüllt werden und solche wichtigen Entscheidungen auch an den Bürger herangetragen werden!“, äußert sich Juso-Vorstandsmitglied Kai-Uwe Böhle. Man wolle Frau Weiss nun einmal öffentlich zur Stellungnahme auffordern, den schließlich sei sie für diese Amt gewählt worden. Fazit durch Simon Panke: „Es bietet sich das Wortspiel an: Seit ihrer Wiederwahl bleibt Frau Weiss sehr blass.“
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